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US-Inflation steigt im September auf 3,7 Prozent, Benzin verteuert sich um 9,1 Prozent

Die US-Verbraucherpreise stiegen im September 2026 um 3,7 Prozent zum Vorjahr, mehr als die erwarteten 3,6 Prozent, getrieben von Energie. Die Kerninflation erreichte 2,6 Prozent.

Die Verbraucherpreisinflation in den USA ist im September 2026 auf 3,7 Prozent gestiegen, nach 3,4 Prozent in den beiden Vormonaten, wie am 14. Oktober veröffentlichte Daten zeigen. Von FactSet befragte Ökonomen hatten 3,6 Prozent erwartet.

Den größten Beitrag lieferte die Energie. Benzin verteuerte sich allein im September um 9,1 Prozent und liegt 34,2 Prozent über dem Vorjahresniveau; der Energieindex insgesamt stieg im Jahresvergleich um 20,4 Prozent.

Auch die Kerninflation ohne Nahrungsmittel und Energie übertraf die Erwartungen: Sie stieg auf 2,6 Prozent nach 2,4 Prozent im August, bei einer Prognose von 2,5 Prozent.

„Der Verbraucherpreisindex war eindeutig heiß, und es gibt nicht viele Möglichkeiten, das zu beschönigen“, sagte Adam Crisafulli von Vital Knowledge laut CBS News. Capital Economics zufolge sahen die Märkte danach eine Wahrscheinlichkeit von etwa 50 Prozent für eine weitere Zinserhöhung der Fed im Oktober, nach 20 Prozent vor den Daten.

Die Federal Reserve, die im September erstmals seit 2023 die Zinsen erhöhte, tagt am 27. und 28. Oktober. Es war der letzte Verbraucherpreisbericht vor den Zwischenwahlen.

Warum das wichtig ist: Inflation schmälert den realen Wert von Ersparnissen und festen Erträgen und ist der Hauptgrund, warum Notenbanken die Zinsen anheben. Energiepreise bewegen sich zuerst an den Terminmärkten, deshalb sind Öl und Benzin oft das früheste Signal.

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