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Bitcoin fällt nach heißen US-Inflationsdaten kurz unter 80.000 Dollar

Bitcoin fiel am 15. Oktober 2026 nach der Überraschung bei den US-Verbraucherpreisen auf 79.694 Dollar und erholte sich dann über 82.000. Gehebelte Positionen über 929 Millionen Dollar wurden liquidiert.

Bitcoin fiel in den frühen Stunden des Donnerstags, 15. Oktober 2026, unter 80.000 Dollar und erreichte kurz vor 4 Uhr New Yorker Zeit ein Tagestief von 79.694 Dollar, bevor er sich im Tagesverlauf auf rund 82.500 Dollar erholte, wie Bitcoin.com News berichtete.

Auslöser waren die US-Verbraucherpreise für September mit einer Inflation von 3,7 Prozent über den Erwartungen, die die aus Marktpreisen abgeleitete Wahrscheinlichkeit einer Fed-Zinserhöhung im Oktober kurzzeitig auf nahezu 50 Prozent trieben. Der stark steigende Ölpreis verstärkte den Druck.

Die Bewegung erzwang die Schließung gehebelter Positionen von mehr als 929 Millionen Dollar an den Kryptomärkten, davon rund 777 Millionen Wetten auf steigende Kurse. Am 17. Oktober notierte Bitcoin bei rund 81.500 Dollar, deutlich unter dem Rekord von rund 126.000 Dollar vom Oktober 2025.

Warum das wichtig ist: Bitcoin reagiert inzwischen auf Zinserwartungen ähnlich wie Technologieaktien. Wenn die Inflation nach oben überrascht und die Renditen steigen, verlieren ertragslose Anlagen an Reiz, und Hebel verstärkt den Absturz.

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