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Charles Schwab öffnet den Handel mit Bitcoin und Ether für berechtigte Privatkunden

Laut Schwab können nun alle berechtigten Kunden Bitcoin und Ether handeln, zu 0,75 Prozent Gebühr, in 48 US-Bundesstaaten. Solana, Avalanche und Chainlink sollen bis Jahresende folgen.

Charles Schwab hat die Einführung des direkten Handels mit Bitcoin und Ether für Privatkunden abgeschlossen. „Alle Kunden können jetzt auf Schwab Crypto zugreifen“, sagte Vorstandschef Rick Wurster bei der Vorlage der Zahlen zum dritten Quartal am 15. Oktober 2026 und fügte hinzu, Schwab führe auch die Übertragung bestehender Kryptobestände ein.

Der Dienst ist in 48 US-Bundesstaaten verfügbar; nicht angeboten wird er in New York und Louisiana, in US-Territorien und im Ausland, und Anträge werden geprüft. Pro Transaktion fallen 0,75 Prozent des Volumens an. Die Kryptowerte liegen auf einem separaten Konto bei der Charles Schwab Premier Bank, Paxos übernimmt Unterverwahrung und Ausführung, und Schwab weist darauf hin, dass weder SIPC- noch FDIC-Schutz gilt.

Schwab plant, bis Jahresende Solana, Avalanche und Chainlink hinzuzufügen.

Der Broker meldete einen Rekordumsatz im dritten Quartal von 7,2 Milliarden Dollar, ein Plus von 17 Prozent, mit 13,33 Billionen Dollar an Kundenvermögen und 40,3 Millionen aktiven Depots zum 30. September. Wie viele Kunden den Kryptodienst nutzen, nannte er nicht.

Warum das wichtig ist: Wenn einer der größten US-Broker Kryptowerte neben Aktien und Fonds anbietet, wird die Grenze zwischen klassischer Geldanlage und digitalen Vermögenswerten dünner. Die Risiken bleiben: Die Preise schwanken stark, und der Schutz von Wertpapierdepots gilt hier nicht.

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