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Gold bei rund 4.170 Dollar: 4 Prozent weniger als vor einem Monat und weit unter dem Januar-Rekord

Gold kostete am 16. Oktober 2026 4.168 Dollar je Unze, rund 4 Prozent weniger als einen Monat zuvor und 2 Prozent weniger als vor einem Jahr, trotz höherer Inflation, weil die Realrenditen steigen.

Gold notierte am Morgen des 16. Oktober 2026 laut Fortune bei 4.168 Dollar je Unze, 0,5 Prozent höher als am Vortag, aber rund 4,1 Prozent unter den 4.346 Dollar von vor einem Monat und rund 2 Prozent unter den 4.254 Dollar von vor einem Jahr.

Das Metall bleibt deutlich unter dem Rekord von Ende Januar 2026. Die Quellen nennen je nach Verwendung von Intraday- oder Schlusskursen unterschiedliche Werte zwischen rund 5.380 und 5.590 Dollar je Unze; Macrotrends verortet den Schlussrekord bei 5.379 Dollar am 29. Januar.

Die Schwäche fällt in einen Monat steigender Inflation, die Gold normalerweise stützt. Den Unterschied machen diesmal die Zinsen: Da die Federal Reserve die Zinsen anhebt und die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen über 5 Prozent liegt, ist es teurer geworden, einen Vermögenswert ohne laufenden Ertrag zu halten.

Warum das wichtig ist: Gold gilt oft als Schutz vor Inflation, doch kurzfristig hängt sein Preis stark von den Realzinsen und vom Dollar ab. Gold und andere Rohstoffe werden vor allem über Terminkontrakte gehandelt, wo solche Bewegungen zuerst sichtbar werden.

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